Passivhaus
Ein Passivhaus zeichnet sich durch besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energieverbrauch aus.
Als Kommune oder gewerblicher Investor möchten Sie Wohnraum schaffen oder ein Verwaltungsgebäude errichten. Ihr Gebäude muss baulich oder energetisch saniert werden. Handeln Sie nach der Devise „Wenn schon, denn schon" und setzen Sie gleich auf das effizientere Passivhaussystem.Viele öffentliche und private Träger gehen mit gutem Beispiel voran und haben Nachhaltigkeitskriterien in Ihren Ausschreibungen verbindlich festgelegt, so auch Standards der Passivhausbauweise. Gute Beispiele, wo der Passivhausstandard erfolgreich umgesetzt wurde und sich bewährt hat, sind z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Turnhallen, Kantinen sowie Rettungs- und Feuerwachen. Eines der ersten im Passivhausstandard errichteten Ministerien ist das Umweltbundesamt in Dessau.
Als Kirchengemeinde sind auch Sie an nachhaltigem Bauen interessiert; auch Gemeindezentren und Gotteshäuser können im Passivhausstandard erbaut und saniert werden.
Die den Passivhausstandard auszeichnende passive Gebäudelüftung mittels Lüftungsanlage mit Wärmetauscher ist interessant auch für Krankenhäuser oder Pflegeheime. Denn die Luft wird von Pollen und Staub gefiltert und Feuchtigkeit und Gerüche werden automatisch abtransportiert, so dass für hygienisch einwandfreie Luft gesorgt ist. Die sonst nötige regelmäßige Fensterlüftung per Hand kann so wegfallen und lässt Zeit für andere wichtige Aufgaben.
Durch die optimale Wärmedämmung sowie wärmebrückenfreie und dichte Gebäudehülle gewinnen Sie an Komfort und sparen künftig Energiekosten, denn dank des hohen baulichen Standards vermeiden Sie von vornherein Folgekosten für Nachbesserungen. Die besondere Qualität der Passivhaus-Fenster sorgt für äußerst geringe Wärmeverluste und schafft ein behagliches Raumklima.
Auf lange Sicht rechnen sich auch die wirtschaftlichen Vorteile. Mit Ihrer Investition schaffen Sie eine Wertanlage mit einem Mehrwert für Klimaschutz, Umwelt und Gesundheit. Die Geldanlage rechnet sich für Sie auch wegen der besonders hohen Qualität des Passivhausstandards: Da er über die derzeitigen gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht, haben Sie steigenden Energiepreisen und späteren Nachrüstungen gut vorgesorgt.Die Passivhaus-Werte in Zahlen:
- Jahresheizwärmebedarf: 15 kWh/m² (entspricht ca. 1,5 Liter Heizöl pro m² und Jahr)
- Primärenergiekennzahl für Restheizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Haushaltsstrom: 120 kWh/m² wird nicht überschritten
- Infiltrationsluftwechsel: bei 50 pa kleiner 0,6 /h
Als gewerblicher oder öffentlicher Investor profitieren Sie von der den Passivhausstandard auszeichnenden passiven Lüftung mittels Lüftungsanlage mit Wärmetauscher. Dadurch lassen sich Heizkosten einsparen und ebenso Kosten für eine Kühlung (z.B. für Serverräume in Bürobauten) wesentlich senken: z.B. kann durch Nachtlüftung auf aktive Kühlsysteme verzichtet werden. Weiteres Potenzial bietet die Nutzung erneuerbarer Energien für integrierte Konzepte für Beleuchtung und EDV.
Für Büro- und Verwaltungsgebäude bietet die automatische Lüftung den Vorteil, dass Feuchtigkeit, Gerüche und Stäube automatisch abtransportiert werden. Das erhöht das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und trägt zu einem gesunden Raum- und Arbeitsklima bei. Eine optimierte Nutzung des Tageslichts hilft Stromkosten einzusparen und sorgt wesentlich für eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
Zusätzliche Vorteile eines Passivhauses in Holzbauweise sind die Zeitersparnis im Aufbau und die Gestaltungsfreiheit bei Grundriss und Raumform. Holz hat einen niedrigen CO2-Fußabdruck und der ökologische Gedanke ist in der Bauweise sicht- und erlebbar.
Möchten Sie ein Passivhaus bauen oder Ihre Immobilie im Passivhausstandard sanieren? Setzen Sie sich gerne unverbindlich mit uns in Verbindung.
Wir planen Ihren individuellen Haustraum und rechnen Ihnen vor, wie sich der Passivhausstandard in vielerlei Hinsicht für Sie lohnt.
Ökologisch, ökonomisch und nachhaltig. Natürlich in Holz!
Informationsmaterial zum Passivhausbau und Veranstaltungshinweise finden Sie bei der IG Passivhaus: http://www.ig-passivhaus.de
Auch das Passivhaus Institut bietet Hintergrundinformationen und Material zur Funktionsweise von Passivhäusern: www.passiv.de
Konzept eines Passivhauses und Fachbegriffe erklären:
- http://passipedia.passiv.de/passipedia_de (Wissensdatenbank)
- http://www.energiesparhaus.at/gebaeudehuelle/passivhaus.htm
Bei Neubau und Sanierung lohnt ein Blick auf künftige (Um-) Nutzungsmöglichkeiten: Auf Barrierefreiheit zu setzen rechnet sich auch auf lange Sicht, denn eine spätere Umnutzung ist so einfacher. Die Holzbauweise bietet hierzu weitere Vorteile.
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