Referenz MFH Haslach: Wärmebrückenberechnung | 01.Dezember 2010

Wärmebrücken / Vor-Ort-Beratung / Fördermittelberatung / WirtschaftlichkeitsanalyseWärmebrückenberechnung für ein Mehrfamilienhaus

Mehr-Familien-Haus, Baujahr 1970, Sanierung 2010

keenco3 berechnete die Wärmebrücken des Wohngebäudes in Haslach.

 

Energetische Schwachstellen wurden ermittelt und im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung individuell auf die Wohnsituation abgestimmte Möglichkeiten zur sparsamen und rationellen Energieverwendung aufgezeigt.

Aufgrund der aufgedeckten Potenziale entschied man sich für eine energetische Sanierung auf den Standard KfW Effizienzhaus 70, mit dem das Gebäude energetisch 30% unter dem von der EnEV definierten Neubauniveau liegt.





Wirtschaftlichkeitsanalyse und Fördermittel

keenco3 prüfte zuvor verschiedene Möglichkeiten der Sanierung des 70er-Jahre-Gebäudes: Welche Maßnahmen lohnen am meisten und sind wie finanzierbar, wodurch lassen sich Energie und Kosten einsparen? Dazu gehörte auch die Betrachtung möglicher Fördermittel und Zuschüsse, z.B. der KfW Förderbank oder durch kommunale Unterstützungsprogramme.

Die energetische Sanierung auf den Standard des KfW Effizienzhaus 70 wird von der KfW Förderbank unterstützt.


Dämmung mit nachwachsenden Rohstoffen

Bei der Gebäudedämmung wurde Wert gelegt auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe:

  • Außenwände: 16 cm Holzständerkonstruktion mit Zwischendämmung
    + 6 cm Putzträgerplatte mit Putz
  • Dach: Auf- und Zwischensparrendämmung
  • Fenster: Kunststofffenster mit Dreifachverglasung Uw = 0,88 W/m2K
  • Heizung: Pelletheizung mit Pufferspeicher in Kombination mit Fußbodenheizung

Dank der energetischen Sanierung wurde eine Reduzierung des Primärenergiebedarfs von 360 auf sparsame 31 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche erreicht. Dies bestätigt auch die BAFA.

Übrigens: Bei Holzbauten sind Wärmebrücken kein Problem.