Wärmebrückenberechnung

Wärmebrücken können die Bausubstanz schädigen. Sie erhöhen den Heizenergieverbrauch und verschlechtern die Behaglichkeit im Raum.

Es werden folgende Arten von Wärmebrücken unterschieden:

  • Geometrisch bedingte Wärmebrücken (z.B. Gebäudeaußenecke)
  • Konstruktiv bedingte Wärmebrücken (z.B. auskragende Betondecke als Balkon)
  • Materialbedingte Wärmebrücken (z.B. eingelassene Stahlträger)

Auch durch eine unsachgemäße Ausführung baulicher Maßnahmen können Wärmebrücken entstehen.

Bei einer anstehenden Sanierung lohnt sich eine Berechnung der Wärmebrücken. So beugen Sie unsachgemäßer Dämmung vor und sparen langfristig bei Heizkosten und Instandsetzungsmaßnahmen.

Wir berechnen für Sie die Wärmebrücken in Ihrem Bauobjekt und optimieren diese.

Geometrisch bedingte Wärmebrücken liegen häufig an Gebäudeaußenecken oder herauskragenden Bauteilen, wenn der Innenfläche eine größere Außenfläche gegenüber steht, durch die die Wärme abfließt:

 

Konstruktionen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit können sogenannte konstruktive Wärmebrücken entstehen lassen. Stellen, an denen Wärme schneller entweicht, kühlen schneller ab. An ihnen kann sich Kondenswasser niederschlagen und zu Feuchteschäden und Schimmelbildung führen - beispielsweise bei auskragenden Betondecken für Balkone:

 

Im Holzbau lassen sich insbesondere materialbedingte Wärmebrücken gut vermeiden, denn Holz hat natürliche Dämmeigenschaften. Auch für eine wärmebrückenfreie Konstruktion sind Holzbaustoffe wie Holzweichfaser und Zellulose besonders gut geeignet.
Wir bringen das notwendige Know-how aus Holzbau, Ingenieurwesen und Architektur mit und bilden uns regelmäßig über technische Neuerungen weiter.


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